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Rote Wangen bei Babys im Winter

Rote Wangen bei Babys im Winter

Aprilbaby

Jetzt, wo die Temperaturen nachts bei uns schon um den Gefrierpunkt liegen, wird es auch tagsüber nicht mehr mild. Das nasskalte Wetter hält uns mit unserem Aprilbaby aber nicht zuhause, frische Luft ist schließlich wichtig. Die teilweise heftigen Temperaturunterschiede machen der Babyhaut zu schaffen, die trockene und warme Heizungsluft sowie die eisige Kälte strapazieren die zarte Haut der Babys besonders. Jetzt braucht die noch zarte Haut besondere Aufmerksamkeit und muss den besonderen Gegebenheiten trotzen.

Die Babyhaut ist im Winter besonders gefährdet

Wir packen unsere Babys im Winter immer schön warm ein, nur im Gesicht ist es einfach nicht möglich. Die noch zarte Haut, vor allem an den Wangen, ist der kalten Winterluft also besonders ausgesetzt. Vom warmen zuhause geht es nach draußen in die eisige Kälte und die Folge dieses starken Temperatursprungs sind dann rote, trockene und teils schuppige Wangen bei Babys. Uns Erwachsene kann die Kälte zwar auch, aber nicht mehr so leicht etwas anhaben. Im Laufe unseres Lebens hat die Haut eine schützende Barriere aus Talg, Schweiß, Wasser und Hornzellen gegen Umwelteinflüsse wie Kälte und trockene Heizungsluft gebildet, die bei Babys einfach noch nicht vorhanden ist. Die noch unreife Hautbarriere, der sogenannte Säureschutzmantel, ist bei den Kleinen auch der Grund, weshalb sie noch so anfällig gegenüber äußeren Einflüssen ist. Erst mit der Zeit nehmen die Talgdrüsen ist der Haut ihre Funktion richtig auf, bis dahin ist die Haut der Babys noch sehr fettarm. Aber nicht nur das, Talg dient der Haut quasi als Kleber, der die Einzelnen Hautzellen zusammenhält und so zu einer dichten Struktur werden lässt. Bis dahin ist die Babyhaut noch sehr durchlässig, Krankheitserreger können noch leicht eindringen, aber auch Feuchtigkeit geht von innen leicht verloren. Schlussendlich bedeutet dies einfach, dass die Haut vor allem im Gesicht in den kalten Wintermonaten besonders geschützt werden muss.

Was passiert, wenn man die Babyhaut nicht besonders schützt?

Besonders gefährdet sind Haupartien, die ohne Schutz der Heizungsluft oder Kälte ausgesetzt sind, wie z.B. die Wangen oder Hände.

Ist die zarte Haut der Witterung schutzlos ausgesetzt, sind die Folgen zunächst rote Wangen. Diese Hautstellen werden mit der Zeit ohne Pflege trocken und platzen im Verlauf auf. Es beginnt zu jucken und das Kind versucht sich durch kratzen und scheuern zu helfen, was das Ganze aber noch schlimmer macht. Offene und nässende Stellen können auftreten und so zu Infektionen führen. Auch Risse in der trockenen Haut können entstehen, die nur schwer wieder abheilen.

Wie kann man die Babyhaut im Winter also optimal schützen

Gesicht

Das Gesicht der Babys kann nicht durch Kleidung geschützt werden, hier empfiehlt sich eine sehr fetthaltige Creme. Durch diese Creme legt man eine Art Schutzfilm auf die Haut, die als Barriere gegen Umwelteinflüsse wie Kälte funktioniert. Hier kann man zu einer Wind- und Wettercreme greifen, diese haben einen sehr hohen Fettanteil und lassen sich leicht verteilen. Diese Creme oder diesen Balsam einfach vor dem Ausflug auf die Gesichtshaut aufbringen und danach wieder entfernen. Durch den schnellen Temperatursprung kann es dann zuhause zu einem Hitzestau unter dem Balsam führen und so weitere Probleme hervorrufen. An dieser Stelle kann man dann zu einer leichten Pflegecreme mit Calendula, Pathenol oder Kamille greifen, diese pflegt und beruhigt die Babyhaut.

Wichtig ist, wie bei allen Baby-Pflegeprodukten, auf natürliche Inhaltsstoffe zu achten. Synthetische Fette bleiben auf der Haut und ziehen im Gegensatz zu pflanzlichen Fetten nicht ein und können so nur oberflächlich schützen.

Geht man bei Schnee spazieren, ist sogar ein Sonnenschutz ratsam, denn der weiße Schnee kann das Sonnenlicht bis zu 80% reflektieren und so schnell zu einem Sonnenbrand führen. Aber Vorsicht, für Babys Haut sind normale Sonnencremes nicht geeignet! Hier sollte zu einer mineralischen Sonnencreme gegriffen werden.

Lippen

Babys Lippen sind besonders zu beachten, denn Lippen haben überhaupt keine Talgdrüsen und trocknen so noch schneller aus. Babys speicheln ohnehin viel, wenn sie noch dazu trockene Lippen haben, verschlimmert sich die feine Haut schnell und kann einreißen. Ein Lippenpflegestift, aber ohne Zusatzstoffe, kann hier helfen. Denn auch wenn eine Wind- und Wettercreme hilft, ist diese durch den Speichelfluss schnell dahin und der Pflegestift kann auch unterwegs einfach aufgetragen werden.