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Kopfgneis, schuppige Haut auf dem Babykopf

Kopfgneis, schuppige Haut auf dem Babykopf

Aprilbaby

Auch wenn man selbst noch nicht mit dem Thema in Berührung kam, hat man doch schon mal davon gehört. Kopfgneis, welcher fälschlicherweise auch oft als Milchschorf bei Babys bezeichnet wird.

Unser kleiner hat eine schuppige Kopfhaut, was ist das?

Wie schon erwähnt, war uns der Begriff Milchschorf bei Babys geläufig. Wir wussten, dass viele Babys diese schuppige Kopfhaut haben und waren, ohne uns großartig Gedanken dazu gemacht zu haben im Glauben, es käme einfach von der Milch.

Dem ist aber nicht so, wir bemerkten die schuppige Haut auf seinem Kopf und waren zunächst bemüht, diesen beim Waschen mit zu entfernen. Die doch recht großen und vor allem dicken Schuppen blieben in den Haaren hängen und auch ein Versuch diese mit etwas Öl zu entfernen, scheiterten leider. Das ist aber auch gar nicht nötig und wie sich herausstellte, handelt es sich nicht um Milchschorf, sondern um Kopfgneis. Die Schuppen werden im Verlauf der nächsten Zeit einfach von selbst verschwinden und es wird danach nichts mehr davon zu sehen sein.

Wie kann man Milchschorf von Kopfgneis unterscheiden?

Kopfgneis

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Zeitpunkt des ersten Auftretens dieser fettig-schuppigen Kopfhaut. Kopfgneis bildet sich schon in den ersten Wochen nach der Geburt. Die teils gelblich wirkenden Schuppen im Bereich der Fontanelle erscheinen weich und ein wenig ölig, ein wenig riecht es auch nach fettiger Haut. Der Kopfgneis ist aber völlig harmlos, juckt nicht und stört das Baby auch sonst in keiner Weise. Bei dem Kopfgneis handelt es sich um ein sogenanntes Seborrhoisches Ekzem und entsteht durch einen Überschuss an weiblichen Hormonen, welche sich schon im Mutterleib auf das noch ungeborene übertragen und auch nach der Entbindung noch einige Zeit im Körper des Babys verbleiben, bis sie sich schließlich abbauen und somit auch der Kopfgneis verschwindet. Da der Kopfgneis das Baby nicht behindert, muss dieser auch nicht entfernt werden. Sobald sich der Hormonhaushalt des Kleinen eingependelt hat, wird dieser von selbst verschwinden. Wenn man den Gneis aus optischen Gründen entfernen möchte, kann man die betroffenen Hautstellen abends vor dem Schlafengehen sanft mit einer fetthaltigen Creme oder Öl einschmieren und die gelösten Schuppen am nächsten Morgen einfach ablösen. Hierzu kann man bei längerem Babyhaar eine weiche Bürste nehmen.

Milchschorf

Es ist nicht wie häufig angenommen, eine Unverträglichkeit gegenüber Milch, welcher den nach eingebrannter Milch aussehenden Milchschorf auf dem Kopf des Babys verursacht. Es handelt sich um eine Form der frühen Neurodermitis, ein sogenanntes Atopisches Ekzem. Ein solches Ekzem ist allerdings kein Indiz für eine bleibende Neurodermitis, es handelt sich vielmehr um ein Phänomen von kurzer dauer . Es lässt sich ganz klar von dem harmlosen Kopfgneis unterscheiden, da der Milchschorf erst nach Vollendung des dritten Lebensmonats auftritt. Der Schorf breitet sich von der Stirn, über den Kopf bis hin zu den Wangen aus. Da der Milchschorf einen starken Juckreiz bei den Babys auslöst, entstehen durch das Kratzen nässende, teils gelblich verkrustete Hautstellen.

Es ist noch nicht gänzlich geklärt, wie Milchschorf entsteht und vor allem warum. Man geht derzeit davon aus, dass es erblich bedingt auftritt. Hatte ein Elternteil also Milchschorf als Baby, kann man davon ausgehen, dass das eigene Kind diesen auch bekommt.

Vermutet man einen Milchschorf bei seinem Baby, sollte man in jedem Fall einen Kinderarzt aufsuchen. Dieser kann die Vermutung bestätigen und hier weiterhelfen.