Junge oder Mädchen?

Es gibt kaum ein spannenderes Thema während der Schwangerschaft. Um nichts drehen sich so viele Mythen wie um das Geschlecht des ungeborenen Kindes. Von der Form des Bauches, bis hin zu Blutuntersuchungen gibt es viele Methoden zur Bestimmung des Babygeschlechts.

Wollen wir wissen was es wird?

Ganz klar: Ja! Nicht das es wichtig wäre, welches Geschlecht unser Kind haben wird, es ist einfach schön es vorher zu wissen. Es soll ja auch viele Paare geben, die es nicht vor der Geburt wissen möchten, das kann ich als eher ungeduldiger Mensch wirklich absolut nicht nachvollziehen. Aber all denen, die es durchziehen: Respekt!

Es ist doch auch viel einfacher zu planen, wenn man weiß was es wird! Ehe wir es gesagt bekommen haben, waren wir bummeln und haben gezielt nach Geschlechtsneutraler Kleidung Ausschau gehalten. Irgendwie scheinen neutrale Kleidungsstücke nicht gut zu laufen, denn wir sind nicht wirklich fündig geworden. Irgendetwas Geschlechtsspezifisches hatte einfach jedes Teil. Nach Hause gingen wir wirklich nur mit einem einzigen weißen Wickelbody. Auch auf Flohmärkten fiel es uns wirklich schwer, den ein oder anderen grauen, weißen oder beigen Body mit Hose konnten wir aber dennoch ergattern. Aber bei Kleidung hört das Thema ja nicht auf, ich mag absolut kein Babyrosa oder blau, alles grau ist auch keine Lösung. Kleine Farbakzente dürfen es ja schon sein, aber ein dunkles grün finde ich für Jungen z.B. sehr schön aber für Mädchen absolut nicht.

Wie haben wir es erfahren?

Bei 14+1 rief meine Frauenärztin mich wie vereinbart an, um mir das Geschlecht mitzuteilen. Sie fragte mich, ob ich eine Ahnung hätte was es wird und die hatte ich bewusst nicht. Alle um mich herum waren aber überzeugt, dass es ein Junge werden muss. Lustiger weise tendierte ich auch immer zu so Kleidung in Blau- Weiß gestreift oder ähnlich. Also war es mir vielleicht unterbewusst doch schon klar, zumindest ist der werdende Papa davon überzeugt.

Die alternativen Methoden zur Geschlechtsbestimmung, wie den chinesischen Empfängniskalender und die Backpulver-Methode ergaben unterschiedliche Ergebnisse. Der Chinesische Kalender gab an es würde ein Mädchen und die Backpulver-Methode, das es ein Junge wird.

Chinesischer Empfängniskalender

Backpulver-Methode

Man nehme einen Plastikbecher und fange Morgenurin aus dem Mittelstrahl auf, dann das Backpulver hineinstreuen. Wenn es nicht schäumt, ist es ein Mädchen und wenn es schäumt wird es ein Junge.

Meine Gynäkologin sagte, dann haben alle um sie herum den richtigen Riecher gehabt, herzlichen Glückwunsch, sie bekommen einen Jungen!

Wir haben uns riesig gefreut, natürlich wäre die Freude über ein Mädchen genauso stark gewesen, aber man freut sich in diesem Moment sicher über alles. Sofort riefen wir alle an, die es interessierte und verschickten Nachrichten via Whatsapp mit I´ts a boy.

Nun können wir endlich shoppen und planen was das Zeug hält! Auch der Name muss gefunden werden.

Wie haben wir uns für einen Namen entschieden?

Das mit dem Namen ist ja so ziemlich die schwierigste Entscheidung, die man treffen muss. Fest stand, niemand den wir kennen darf diesen Namen tragen.

Da wir zuvor gesagt haben, dass der Papa den Namen für Jungen vorschlagen darf und ich den für Mädchen, war es ja immerhin schon mal etwas einfacher. Sein zweiter Vorschlag, mit dem ersten war ich so gar nicht einverstanden, ist es dann auch schon geworden. Manche Dinge sind dann doch einfacher als zunächst gedacht.

Warum wir den Namen nicht vor der Geburt verraten haben

Namen sind Geschmackssache, es wird keinen Namen geben, der wirklich jedem zusagt. Selbst wenn es einen Namen gäbe, der so ziemlich allen gefällt, gäbe es immer aus irgendeiner Richtung jemanden der wiederrum jemanden kennt der diesen Namen trägt und der dann deswegen nicht gemocht wird.

Wir wollten uns einfach nicht von Meinungen anderer beeinflussen lassen, sondern den Namen vergeben, der uns gefällt.