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Beikoststart, oder auch nicht?

Beikoststart, oder auch nicht?

Aprilbaby

Vorgenommen hatten wir uns die ersten 6 Monate abzuwarten, die waren nun rum. Wie vom einen auf den anderen Tag, zeigte er auf plötzlich Interesse an dem was wir essen. Also haben wir es einfach versucht! Alle Reifezeichen sind erfüllt, notwenige Utensilien haben wir schon vorher angeschafft und nun war es soweit.

Was haben wir gekauft, um gut auf den Beikost-Start vorbereitet zu sein?

Im Grunde braucht man nichts, ein Lätzchen und ein Plastiklöffel sollten eigentlich reichen. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, das ein oder andere Teil zu kaufen. Es ist schon eine ganze Menge, wenn wir uns nun den Haufen anschauen. Dennoch sind wir ganz froh es zu haben.

  • Buch zur Beikosteinführung
    Das große GU Kochbuch für Babys und Kleinkinder von Dagmar von Cramm hat uns die Hebamme empfohlen, man findet in ihm viele hilfreiche Tipps und auch einige Rezepte
  • Silikon Geschirrset
    Wir finden es nicht nur schön, sondern durch den Saugnapf auf der Unterseite auch praktisch, schließlich soll er so selbstständig wie möglich am Essen teilnehmen können. So kann sein Geschirr nicht einfach herunterfallen und wir müssen es nicht für ihn halten. Ein biegsamer Löffel ist auch im Set enthalten, ob dieser sich als praktisch erweist, wird sich zeigen.
  • Beikostlöffel
    Ohne diese geht es wohl nicht. Einige Löffel aus haben wir uns also auch angeschafft.
  • Lätzchen, abwaschbar und mit langen Ärmeln
    Da bei Babys häufig etwas daneben geht, sind Lätzchen unverzichtbar! Wir haben uns für die Variante mit langen Ärmeln entschieden, die zudem auch noch abwaschbar sind.
  • Trinklernbecher
    Da die Babys mit dem Beikoststart auch das erste Mal Wasser zu trinken angeboten bekommen, darf hier ein Trinklernbecher nicht fehlen. Wir haben uns für zwei Varianten entschieden, einmal mit Sauger und einmal für den Magic Cup. Beide habeneinen griff, sind leicht und nicht zu groß. Wir haben jeweils zwei bestellt, so haben wir noch einen von jedem in Reserve.

Was man davon nun braucht oder auch nicht, wird die Zeit zeigen.

Mit welchem Gemüse haben wir zum Beikoststart angefangen?

Schon lange haben wir hin und her überlegt, Freunde und Familie gefragt, Ratgeber gelesen und auch mit der Hebamme über dieses Thema gesprochen. Als erstes Gemüse wird empfohlen:

  • Pastinake
  • Kürbis
  • Möhre
  • Manchmal auch Zucchini

Viele Berichteten, Pastinake würde bei den Babys gar nicht gut ankommen, bei Möhren gibt es oft Verstopfung und Zucchini machte uns irgendwie unsicher, warum auch immer. Also blieb da nur noch der Kürbis übrig, man kann zwar im Grunde mit jedem Gemüse starten, aber wir wollten schon etwas erprobtes versuchen. Da viele uns erzählten, wie gern Kürbis von den Kindern gegessen wird, hatten wir damit ein gutes Gefühl. Wir kauften also zwei Bio Hokkaido Kürbisse und wollten diese zu seinem ersten Brei verarbeiten.

Kürbisbrei
Kürbisbrei

Wie haben wir den Brei gemacht?

Wir sind in der glücklichen Lage, einen Monsieur Cuisine Connect zu besitzen, damit ist es natürlich ein leichtes, den Brei frisch und schnell zuzubereiten.

Wir haben also folgendes gemacht:

Zutaten

  • 250 Gramm Hokkaido Kürbis
  • 2 EL Leinöl
  • 0,5 Liter Wasser

Zubereitung

Den Kürbis abwaschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen, in etwa 2cm große Würfel stückeln und in den Kocheinsatz der Maschine geben. Dann Wasser in den Mixtopf geben und den Kocheinsatz in diesen einhängen. Der Dampfgar-Vorgang dauert nun etwa 20 min plus die Aufheizphase.

Nun den Einsatz herausnehmen, das noch übrige Wasser in eine Schüssel geben und die gegarten Kürbisstücke mit 150 ml des Wassers in den Mixtopf zurückgeben. Dann wird zerkleinert, wir haben diesen Vorgang zwei Mal wiederholt, um es wirklich breiig zu bekommen. Ist die Konsistenz zufriedenstellend, kommt das Öl hinzu und der Brei wird noch einige Minuten ganz automatisch in der Maschine pasteurisiert, ehe dieser fertig und nach dem Abkühlen auf Körpertemperatur auch schon verzehrfertig ist.

Babybrei im Monsieur Cuisine
Babybrei im Monsieur Cuisine

Was haben wir dazu gegessen?

Da wir uns vorgenommen hatten, immer mit ihm gemeinsam zu essen und ihm nicht den Brei vor oder nach unseren Mahlzeiten anzubieten, haben wir uns natürlich auch etwas Passendes zubereitet. Er ist schließlich ein Familienmitglied und als Familie isst man nun mal gemeinsam am Tisch. Geworden sind es Kürbispuffer mit Sour Cream.

Zutaten

  • 800 Gramm Hokkaido Kürbis
  • 2-3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 100 Gramm Mehl
  • Sonnenblumenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 200 Gramm Sour Cream

Zubereitung

  1. Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken.
  2. Den Kürbis waschen, schälen und mit einer Küchenreibe raspeln.
  3. Das Mehl und die Eier hinzufügen und gut vermengen.
  4. Nun mit Salz und Pfeffer würzen und 15 – 20 Minuten stehen lassen.
  5. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und etwa zwei bis drei EL der Kürbismasse zu einem Puffer formen und in der Pfanne goldbraun anbraten.
  6. Mit der Sour Cream servieren. Wer mag, kann dieser noch frische Kräuter hinzufügen.
Kürbispuffer mit Sour Cream
Kürbispuffer mit Sour Cream

Wie ist der Kürbisbrei angekommen?

Als er mit uns am Tisch saß, bekam er wie erwartet große Augen und streckte uns die Arme entgegen. Als wir den Löffel zum Mund führten, machte er diesen weit auf und nahm auch alles vom diesem ersten Löffel herunter. Stieß es aber kurze Zeit später mit angewidertem Gesicht aus und schüttelte sich teilweise sogar. Für uns war es sehr amüsant, ob es ihm einfach nicht geschmeckt hat, oder ihm der Löffel nicht geheuer war, ist schwer zu sagen. Der Kürbisbrei schmeckte zwar sehr intensiv, aber süß. Da er es bei den beiden darauffolgenden Löffeln ähnlich machte, werden wir es in einigen Tagen noch einmal versuchen, dann aber mit Pastinake, denn diese soll milder im Geschmack sein. Einen Löffel werden wir ihm nun häufiger zum Spielen geben, damit er diesen ein wenig erkunden und kennenlernen kann.

Wenn er noch nicht soweit ist, ist das auch völlig in Ordnung, wir werden ihn nicht dazu drängen und es einfach Woche für Woche mal ausprobieren.