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Hilfe, mein Baby spuckt andauernd seine Milch aus

Hilfe, mein Baby spuckt andauernd seine Milch aus

Aprilbaby

Speikinder sind Gedeihkinder sagt man so schön, dass sagte meine Mutter mir schon, als wir über meine Zeit als Baby sprachen. Wenn man es dann beim eigenen Kind selbst erlebt, macht man sich aber schon seine Gedanken.

Wie war es bei uns?

Der kleine Prinz hat vom Moment seiner Geburt an, gespuckt. Zunächst sollte es sich nur um Fruchtwasser handeln, welches er noch im Bauch geschluckt haben soll. Doch die Spuckerei blieb, was uns zunächst nicht sonderlich beunruhigte. Schließlich habe ich es als Baby auch gemacht und man liest ja so ziemlich überall, dass Babys es in den ersten Wochen nach der Geburt machen.

Wir fanden es überhaupt nicht weiter schlimm, bis er etwa eine Woche nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in seinem Beistellbett lag und in einer Fontäne auf unser Bett gespuckt hat. Wir dachten es müsse alles sein, was er vorher noch getrunken hat. Am nächsten Morgen kam meine Hebamme und wir erzählten ihr, was die Nacht zuvor geschehen war. Sie lachte, denn es sei einfach ganz normal und sie sagte auch, dass die Babys es vorzugsweise mitten in der Nacht tun. Denn wenn man eigentlich schlafen möchte, müsse man dann das Baby und sich selbst im schlimmsten Fall komplett umziehen und oben drauf auch noch das Bett frisch beziehen. Ihre Tochter hat wie sie sagt, auch sehr viel gespuckt, ihr Sohn eher weniger. Sie sagte auch, dass sein Gewicht ja wunderbar sei und er ordentlich zunehmen würde und das es absolut keinen Grund zur Sorge gab, denn „Speikinder sind Gedeihkinder“. Das beruhigte uns schon etwas und wir gingen gelassener damit um. Haben auch jetzt noch stets ein Spucktuch auf der Schulter und immer eines griffbereit in seiner Nähe. So können wir es schnell wegwischen, ehe es alles um ihn herum volltropft.

Spuckt das Baby alles wieder aus, was es zuvor getrunken hat.

Ganz sicher nicht, auch wenn es manchmal danach aussieht. Wenn sich das bisschen, was tatsächlich wieder herauskommt auf dunkler Kleidung verteilt, wirkt es doch schon so, als sei es sehr viel, was es aber einfach nicht ist.

Warum spucken Babys?

Vor allem in den ersten drei Lebensmonaten spucken beinahe die Hälfte aller Babys unmittelbar oder etwas zeitverzögert nach dem trinken. Je nachdem, wie lange die Milch bereits im Magen war, sieht sie eher frisch oder auch schon etwas verdaut aus. Es soll sich ab dem vierten Lebensmonat langsam, aber sicher geben. Manche Kinder brauchen aber etwas länger und so kann es dauern, bis die Beikost eingeführt wurde, ehe das Spucken vorbei ist.

Babys spucken, da der Ventilmechanismus (oder auch als Magenpförtner bezeichnet), welcher sich am Mageneingang befindet, noch nicht ausgereift ist. Dies geschieht erst in den ersten Lebensmonaten, hier bildet sich dieser erst richtig aus und wenn man das weiß, ist die Spuckerei auch kein Wunder.

Was kann man gegen das Spucken eines Babys machen?

Wir haben viel ausprobiert. Zunächst dachten wir, es liegt vielleicht daran, dass nicht die ganze Luft, die er beim Trinken der Flasche geschluckt hat beim Bäuerchen machen mit rauskam. Also behielten wir ihn nach dem Trinken noch mindestens 30 Minuten auf der Schulter und klopften und streichelten sanft. Daran lag es einfach nicht, er spuckte genau wie zuvor. Auch haben wir versucht, ihn direkt nach der Mahlzeit und nach dem Bäuerchen hinzulegen. Weder die Rückenlage noch die seitliche Lagerung haben hier etwas gebracht.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Wenn das Baby nicht zunimmt, oder das Gewicht stagniert, sollte man mit einem spuckenden Baby zum Arzt gehen. Es besteht die Möglichkeit eines Gastroösophagealen Reflux, hier erbrechen die Kinder so viel, dass neben der Gewichtsproblematik auch noch Unruhe durch Unwohlsein, sowie eine gereizte Speiseröhre hinzukommen. Ebenso könnte eine Pylorusstenose, also eine Verengung im Magenausgangsbereich, für das häufige Spucken verantwortlich sein.

Was soll man also tun, wenn das Baby viel Spuckt?

Solange die Gewichtszunahme im grünen Bereich, das sind in den ersten drei Monaten ca. 200 Gramm pro Woche, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Man hat mit Unmengen an Wäsche zu kämpfen, aber auch diese Zeit wird vorbeigehen.