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Babies im Sommer, wie wir der Hitze trotzen

Babies im Sommer, wie wir der Hitze trotzen

Aprilbaby

Es ist gar nicht so leicht und es gibt viel zu beachten, wenn man mit einem Aprilbaby den ersten Sommer erlebt. Es gibt einige Tipps, die man einfach befolgen kann, um gut durch die warmen Monate zu kommen.

Babies Schwitzen

Wir waren ja schon ein wenig erschrocken, als wir unseren kleinen vor einigen Tagen heiß und schwitzig nach einer gerade mal zehnminütigen Autofahrt aus der Babyschale holten. Wir haben einfach nicht darüber nachgedacht, dass diese, schon allein wegen des hohen Sicherheitsfaktors, keinerlei Luftzirkulation hat und es darin schnell zu warm für unseren kleinen Mann wird. Wir dachten uns, an warmen Sommertagen lieber keine Fahrten im Auto mehr zu planen, um dies zu verhindern. Es soll ihm schließlich gut gehen und das ist unter diesen Umständen einfach nicht gegeben.

Nun kommt man ja um das Autofahren quasi nicht herum, also schauten wir, was wir machen können um ihm die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir stießen auf den Air Layer von Aeromoov, hierbei handelt es sich um eine Art Matte, die man in die Babyschale legen kann. Diese gibt es im Übrigen auch in vielen Größen und für andere Kinderitze sowie Buggys.

Wir bestellten einfach mal eine, für rund 30,00€ war es das auf jeden Fall wert. Der Hersteller verspricht, dass durch das meshartige Wabenmaterial eine dauerhafte Luftzirkulation gegeben ist, Feuchtigkeit darüber absorbiert wird und ein warmer und feuchter Rücken verhindert wird. Diese Matten sind waschbar, was bei einem Baby ja nicht ganz unwichtig ist und weich.

Also warteten wir gespannt ab und testeten die Matte bei der nächsten Autofahrt direkt. Die Bedingungen waren etwa wie bei der ersten Fahrt, bei der uns diese Problematik erstmals auffiel. Als wir ankamen, war sein Rücken zwar warm, aber nicht heiß oder schwitzig. Also geben wir hierfür eine klare Empfehlung ab und werden uns auch für folgende Transportmöglichkeiten einen Aeromoov Airlayer anschaffen.

Flüssigkeistzufuhr bei Hitze

Unser kleiner wird durch PRE Nahrung ernährt. An warmen Tagen bemerken wir, dass er mehr und auch häufiger die Flasche verlangt. Wie wir haben Babys an heißen Sommertagen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, er gestillt werden will. Wir bieten ihm aber kein Wasser neben der PRE Nahrung an. Diese liefert ihm ausreichend Flüssigkeit und auch die Nährstoffe, die er braucht. Gibt man einem Säugling neben der PRE Nahrung Wasser, kann es zu einer Störung des Elektrolythaushalts kommen, da das Blut durch die zusätzliche Wassergabe zu sehr verdünnt wird.

Sobald man mit der Beikost beginnt, kann man seinem Baby aber auch Wasser anbieten.

Sonne im Kinderwagen

Wir achten sehr darauf, dass unser kleiner zu keiner Zeit Sonnenstrahlen abbekommt. Das ist manchmal gar nicht so leicht umzusetzen. Die meisten Kinderwagen, so auch unserer, haben die Möglichkeit das Verdeck sehr weit runterzuziehen. Das reicht aber einfach nicht aus, denn so sind seine kleinen Hände auch weiterhin ungeschützt den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Also haben wir uns einen passenden Sonnenschirm, extra für den Kinderwagen bestellt. Diesen finden wir allerdings äußerst unpraktisch und vor allem unhandlich. Wenn man mit dem Kinderwagen spazieren geht, ist man ständig damit beschäftigt den Schirm in die richtige Position zu bekommen und andauernd treffen ihn Sonnenstrahlen. Außerdem wackelt dieser immer vor dem Gesicht des schiebenden herum und stört so enorm. Wenn man mit dem Kinderwagen irgendwo im Café sitzt, ist das eine gute Sache, da muss man ja auch nicht ständig nachjustieren, aber im Gehen ist das echt unpraktisch.

Da das Verdeck sich bei unserem Kinderwagen ja sehr weit runterziehen lässt und er somit schon bis auf die Hände im sicheren Schatten liegt, nehmen wir nun eine Mullwindel, um diese abzudecken. Manchmal hängen wir diese auch über das Verdeck, durch den leichten Stoff ist die Luftzirkulation weiterhin gegeben und unser kleiner ist trotzdem im Schatten.

Schwimmbadbesuch oder Planschbecken

Für uns war klar, Schwimmbadbesuche kommen ersten Jahr mit unserem Kleinen nicht in Frage. Babys brauchen es warm, vor allem wenn gebadet wird. Her sollten alle Fenster geschlossen werden und die Wassertemperatur bei 37 Grad liegen. So fühlen sich Babys nicht nur wohl, sondern verkühlen sich auch nicht. Somit sollte selbstverständlich und klar sein, dass ein Freibadbesuch tabu ist, damit das Baby nicht unterkühlt.

Insektenstiche

Geht man raus in die Natur, lassen Mücken nicht lange auf sich warten. Auch Babys bleiben, genau wie wir, nicht davon verschont. Wir haben uns ein Moskitonetz angeschafft, welches sowohl über den Kinderwagen als auch die Babyschale passt. So schützen wir unseren kleinen vor den lästigen Stichen.

Bei Säuglingen sollte man übrigens nicht zu Cremes, Sprays, Kerzen oder Ätherischen Ölen greifen, denn die Dämpfe können, die noch nicht ausgereiften Schleimhäute angreifen.

Sonnencreme für Babys

Schon im Geburtsvorbereitungskurs sprachen wir über Sonnencreme bei Babys. Meine Hebamme erklärte uns, dass Babys im ersten Lebensjahr nicht mit normaler Sonnencreme eingecremt werden sollten. Die Sonnencreme verstopft die Poren und würden die Schweißdrüsen somit daran hindern, ihre Arbeit aufzunehmen. Wie schon im Beitrag Unser Baby schwitzt, wie kommt das? beschrieben, müssen die Schweißdrüsen das Schwitzen erst erlernen. Des Weiteren, würde die Sonnencreme mit all ihren Chemikalien in die feine Babyhaut einziehen und möglicherweise für Langzeitschäden sorgen.

Statt einer normalen Sonnencreme, sollte für Babys zu einer mineralischen Sonnencreme gegriffen werden. Diese legt sich in Form einer weißen Paste auf die zarte Babyhaut und verhindert so, dass gefährliche UV Strahlen an die Haut gelangen. Alternativ kann auch zu besonderer UV-Schutzkleidung gegriffen werden, diese gibt es inzwischen in einer großen Auswahl zu erschwinglichen Preisen. Aber Achtung, diese Kleidungsstücke schützen auch nur die Hautpartien, die sie auch bedecken. Die Hände und Füße werden der Sonnenstrahlung weiter ausgesetzt.

Mützen sind Pflicht

Ob es nun eine Mütze oder eine andere Kopfbedeckung sein soll, bleibt jedem selbst überlassen. Eines ist Fakt, ohne diese geht es mit Baby nicht. Die Kleinen regulieren die Körpertemperatur fast ausschließlich über ihren Kopf, ohne Mütze geht schnell viel verloren und es kann sogar an warmen Tagen zur Unterkühlung kommen.